Arbeitshintergrund
Ein selbstbestimmtes Leben voller Freude und Kreativität setzt eine Art tiefes 'Einverständnis mit sich selbst' voraus.

Dieser Zustand ist nicht - wie offenbar oft unterstellt - lediglich eine trainierbare positive mentale Einstellung zu sich selbst sowie deren überzeugende Präsentation nach aussen; sie ist vor allem verankert in selbstverständlicher gesamtkörperlicher Präsenz, im natürlichen wertschätzenden Fühlen des gesamten eigenen Körpes als Basis von Lebensfreude und gesundem Ich-Empfinden.


Genau dieses Einssein mit sich selbst als Ausdruck intensiver Körperbewußtheit kommt allerdings im Lauf der Lebens- meist Kindheitsgeschichte zu gewissem Grad abhanden, vor allem durch überfordernde Erlebnisse verschiedenster Art. Sie führen zu einer Trennung von uns selbst: wir setzen uns durch von aussen übernommene Bewertungen unserer Person unter Druck und beginnen, uns nur von aussen zu beurteilen, verlieren dabei die gefühlte Verbindung zu uns selbst. Unsicherheit und innerer Stress, Beziehungsunfähigkeit und energetische Dysharmonie bis hin zu körperlichen Krankheitsymptomen bestimmen dann oft das Erwachsenenleben.

Welchen methodischen Weg sie auch immer geht, muß jede 'Therapie' im Sinne eines Selbstheilungsprozesses ein inneres Einswerden mit sich selbst im beschriebenen Sinn vollziehbar machen, um nicht nur Kompensation der beschriebenen inneren Abspaltung, sondern echten Zuwachs an Lebenspotential zu ermöglichen.

Es braucht dafür persönliche beziehungsvolle Begegnung, die weitgehend wahrhaft frei ist von Bewertung und Druck. Spontane Erleichterung und das Gefühl von unsentimentaler Liebe zu sich selbst und zu anderen stellt sich oft unmittelbar ein. Eindeutige Impulse und Kraft für die richtigen Schritte und Entscheidungen im Alltag erwachsen daraus.

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